zwangsweisen

Jeder von uns kennt die kleinen Zwänge, die uns im Alltag begleiten. Doch diese Marotten sind harmlos, im Vergleich zu krankhaften Zwangsstörungen die das ganze Leben bestimmen und zerstören können.

Vier Einzelschicksale die jeweils unter verschiedenen Zwangserkankungen leiden, werden durch Schallplatten und deren Cover visuell unter dem fiktiven Label »Zwangsweisen« präsentiert und erklärt. Die Gestaltung und Konzeption der Schallplatten ist komplett dem jeweiligen Zwang angepasst und macht sie so direkt erfahrbar.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, diese recht unbekannte Erkrankung stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

 


Gedankenstapel

Wiederholzwang
Der Wiederholzwang ist ein Ritual, bei dem spezifische Handlungen oder Gedanken ständig wiederholt werden müssen. Solange das Ritual nicht ausgeführt wurde, fühlt sich die betroffene Person unwohl und angespannt.

 


Im Zahlenkäfig

Zählzwang
Bei Zählzwängen verspürt die betroffene Person den irrationalen  Drang, bestimmte Objekte, die in ihrem Alltag auftauchen, immer wieder zu zählen.

 


Verfluchter Verstand

Zwangsimpuls
Zwangsimpulse sind plötzlich auftretende, meist aggressive Gedanken, die sich um schädigende Handlungen gegenüber anderen oder sich selbst drehen. Die Gedanken des Betroffenen werden jedoch niemals in die Tat umgesetzt.

 


Regeln der Reinheit

Wasch- und Ordnungszwang
Ein Waschzwang bringt die betroffene Person dazu, aus Angst vor Infektion durch bestimmte Gegenstände, sich und seine Umgebung penibel zu säubern.
Bei einem Ordnungszwang hat sich die betroffene Person strengen Ordnungskriterien unterworfen, die um jeden Preis eingehalten werden müssen.

 


Betreuung
Prof. Christoph Barth
Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Fakultät Gestaltung

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